...ja, so sieht es aus meine 1. Nacht in Peking ist vorbei und ich hab sehr gut in meinem Bett geschlafen. Das kann zum einen daran gelegen haben, dass ich total fertig von der Reise war und wir anständig zu abend gegessen haben, oder aber auch an der guten Luft, die wir hier haben. Und das ist jetzt mal kein Witz. Als ich Sonntag Mittag in Peking ankam, habe ich blauen Himmel und Sonne gesehen!! Dazu auch noch grüne Bäume! Ich war überrascht und auch ein wenig begeistert....die graue Nebelwolke -called smog- hat sich für den Besuch aus Deutschland verzogen. :)
Eure Carmen
Allerdings habe ich sonst nicht mehr gar so viel von meiner neuen Heimatstadt wahrgenommen: wir waren kurz das nötigste Einkaufen, haben noch lecker gegessen und dann ging es für jeden nach Hause: das heißt für 3 von uns ins "Starcity" und für mi
ch ins "Lido". Dort habe ich erstmal meinen Koffer ausgepackt und dabei mit Erschrecken festgestellt, dass ich eigentlich gar nichts dabei habe - wirklich! Da frag ich mich ernsthaft woher die 38,8 kg am Münchener Flughafen kamen. Allerdings ist das bisschen Kleidung, das ich mitgebracht habe sehr gut in meinem 4-türigen beleuchteten Kleiderschrank verstaut!:)
Und auch sonst sieht meine kleine Wohnung sehr hübsch aus, eigentlich wie ein geräumiges Hotelzimmer mit Küche und getrenntem Schlafzimmer.
Heut morgen ging's dann in Richtung Siemens - wow! - ein tolles Büro ...da gibt es nette Chinesen, die einem den Kaffee machen oder zumindest darauf achten, dass man beim Kaffee-selber-machen nichts falsch macht und schon gar keine unpassende Tasse verwendet.:) Außerdem gibt es da wahnsinnigen schnelle Aufzüge, der eine vom 1. bis zum 14. Stock und der zweite hüpft vom 1. in den 14. Stock, um dann die restlichen Flure abzufahren. Ich sag's euch - am liebsten würde ich den ganzen Tag kaffeetrinkend Aufzug fahren! *grins*
Neben diesem Abenteuer, übt man sich hier auch im "in Deckung gehen". So richtig wollte ich es ja nicht glauben: aber sie tun es wirklich, die Chinesen: sie spucken und rotzen überall auf der Straße. Nachdem es hier schon um halb sechs dunkel wird, sieht man nicht jeden und kann sich über etwaige Geräusche, die aus den Untiefen eines menschlichen Körpers heraufbeschwört werden, ganz schön erschrecken. Da hilft nichts außer schnell weiterzulaufen und zu hoffen, dass man nicht von den "kleinen Grünen" getroffen wird. Aber nicht zu schnell laufen, denn Autos und Fahrräder müssen sich hier nicht unbedingt an Ampeln oder Verkehrsschilder halten: der Fußgänger weiß, ein Zebrastreifen ist nur eine "Empfehlung"!:)
Trotzallem - ich bin auf morgen gespannt und auf übermorgen und auf überüberübermorgen....ich freu mich, wenn wir mitdabei seid.
Jetzt geht's aber für mich in Bett, damit ich morgen wieder fit bin für ein neues Abenteuer!
Eure Carmen

1 Kommentar:
wir haben beim lesen und drüber nachsinnen unseren spass ... kleine (geräuschvoll erzeugte) grüne auf der strasse ... sie gehören ja hier bald auch zu den extremen seltenheiten. lieben gruß aus der nebelschwangeren Pekinger Partnerstadt BERLIN.
http://www.berlin.de/rbmskzl/staedteverbindungen/peking.de.html 7371km sind ja GLÜCKLICHERWEISE im netz ein *klacks*
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